Volkswagen und CARIAD unterstützen neue Programmierschule ‚42 Berlin‘

11.11.2021. Als Gründungspartner der ‚42 Wolfsburg‘ hat Volkswagen das Potenzial des innovativen Ausbildungskonzepts der Programmierschule ‚42‘ für seine Transformation zum softwareorientierten Technologieunternehmen frühzeitig erkannt.

Die allgemeinnützige Coding-Schule ist im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich gestartet und wird von Volkswagen als wichtigstem Partner strategisch und finanziell gefördert.

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der ‚42 Wolfsburg‘ baut Volkswagen sein Engagement nun weiter aus und unterstützt gemeinsam mit seiner Softwaretochter CARIAD und Unternehmen wie Bayer, Microsoft, SAP und T-Systems die Gründung einer zweiten Coding-Schule in der Hauptstadt. Die ersten Studierenden an der neuen ‚42 Berlin‘ sollen im Sommer 2022 starten.

Gunnar Kilian, Konzernvorstand Personal Volkswagen AG, sagte anlässlich der Gründung der Programmierschule ‚42 Berlin‘:

„Bei Volkswagen setzen wir konsequent unseren Weg zum softwareorientierten Mobilitätskonzern weiter fort. Doch Transformation braucht insbesondere Qualifikation. Digitale Kompetenzen und IT-Knowhow sind daher zentrale Elemente für unseren weiteren Erfolg und gleichzeitig Treiber unserer Transformation. Vor diesem Hintergrund investieren wir fortlaufend in die Qualifikation unserer Belegschaft. Zudem beschreiten wir neue Wege, um Tech-Talente für Volkswagen zu gewinnen. Dazu zählt unser Engagement für die Programmierschule ‚42 Wolfsburg‘, an der bis Ende kommenden Jahres 600 Studierende zugelassen und auf eine Karriere im Softwarebereich vorbereitet werden. Einen weiteren Meilenstein setzen wir mit der Gründung der neuen ‚42 Berlin‘. Als einer der größten Arbeitgeber auf dem IT-Sektor in Berlin sind wir überzeugt, dass wir mit unserer Softwaretochter CARIAD und gemeinsam mit den Partner-Unternehmen, ein einzigartiges Powerhouse schaffen werden, das beispielhaft für die neue und innovative IT-Bildungslandschaft in Deutschland sein wird.“

Volkswagen Konzern (Quelle: Volkswagen AG)

Ausbau digitaler Kompetenzen im Konzern ist strategische Aufgabe für die Zukunft

Volkswagen befindet sich in einer Phase der grundlegenden Transformation. Ein wesentlicher Hebel für den Wandel des Konzerns zum softwarebasierten Mobilitätsunternehmen ist die Stärkung der Tech-Expertise. Um den steigenden Bedarf an hoch qualifizierten IT-Fachkräften effizient und zielgerichtet zu decken, geht der Volkswagen Konzern neue Wege und setzt mehrere Hebel in Bewegung.

Fokus interne Transformation: Um die Beschäftigten für die Arbeitswelt von morgen fit zu machen und ihre Beschäftigungsfähigkeit erhalten, hat das Unternehmen das Qualifizierungsbudget um 40 Millionen Euro auf 200 Millionen Euro erhöht. Ein Beispiel für die interne Stärkung von IT-Kompetenz ist die zweijährige Ausbildung zum Junior Softwareentwickler an der ‚Fakultät 73‘. Bis zum Jahr 2024 können aus der Fakultät 73 bis zu 1.000 Software-Entwickler hervorgehen. Bereits im kommenden Jahr startet der vierte Jahrgang die mit einem IHK-Abschluss endende Ausbildung.

Um Digitalkompetenz schnell und in großem Umfang aufzubauen, hat Volkswagen seine gesamte Personalarbeit einschließlich des Recruitings für die Zielgruppe der Software-Experten grundsätzlich neu gedacht. Der Fokus bei der Suche nach den besten IT-Talenten liegt dabei auf digitalen Kanälen. Mit der Personalmarketing-Kampagne ‚Hello Possible 2.0‘ hat Volkswagen vor diesem Hintergrund Ende 2020 erstmals eine ausschließlich digitale Kampagne umgesetzt und die Zielgruppe genau dort abgeholt, wo sie sich aufhält – auf den Social Networks von Xing, LinkedIn, Facebook, Instagram bis YouTube.

Um schneller qualifizierte und international nachgefragte Digitalexperten vor allem für das weitere Wachstum von CARIAD zu gewinnen, hat Volkswagen im September dieses Jahres gemeinsam mit seiner Software-Tochter und dem auf Tech-Recruiting spezialisierten Berliner Tech-Start-up expertlead das Joint Venture ‚Futurepath‘ gegründet. ‚Futurepath‘ ist eine sinnvolle Ergänzung der bisherigen Initiativen im Tech-Recruiting und ein wichtiger Hebel im Wettbewerb um die besten Köpfe.

Mit dem Flagschiff ‚42 Wolfsburg‘ und der neuen ‚42 Berlin‘ hat Volkswagen seine umfangreichen Qualifizierungs- und Tech-Recruiting-Initiativen um zwei weitere vielversprechende Bausteine ergänzt. ‚42 Wolfsburg‘ war die erste Coding-Schule im ‚42‘-Netzwerk mit dem Schwerpunkt „Software-Engineering Automotive & Mobility Ecosystems“ und wird von Volkswagen als Gründungspartner mit 3,7 Millionen Euro im ersten Jahr und dann zwei Millionen jährlich in den Folgejahren gefördert. Die neue ‚42 Berlin‘ fördert Volkswagen gemeinsam mit CARIAD mit insgesamt 11 Millionen Euro. Beide Schulen haben jeweils eine Kapazität für 600 Studierende.