Skiunfall ohne Auslandskrankenschutz kann teuer werden

^19.2.2019. In einigen Bundesländern sind aktuell Winterferien, andere nutzen das Wochenende für einen Skiausflug ins benachbarte Ausland. Bevor es losgeht, sollte man sich jedoch Gedanken über den richtigen Versicherungsschutz machen.

Was viele nicht wissen: Obwohl gesetzlich Versicherte in allen EU-Ländern und der Schweiz Anspruch auf medizinische Versorgung und Sachleistungen haben, bleiben viele Unfallopfer auf Kosten sitzen. Denn die gesetzliche Krankenkasse zahlt zum Beispiel nicht immer komplett für die Behandlung in einer Klinik im Ausland.

Bei Verletzten auf der Piste muss oft die Luftrettung ran. Doch jede Minute Helikopterflug kann mit mehreren tausend Euro gleich richtig ins Geld gehen, denn die Bergungskosten bei Ski-Unfällen werden nicht immer komplett bezahlt. Eine Auslandskrankenversicherung kann hier das finanzielle Risiko minimieren und ist deshalb unbedingt empfehlenswert. Bei der ADAC Versicherung AG gibt es sie ab 12,80 Euro im Jahr. Schließt man den Vertrag online, telefonisch oder in einer ADAC Geschäftsstelle ab, besteht einen Tag nach Antragsstellung Versicherungsschutz. Mehr Infos gibt es hier.

Auch wer nach einem Unfall einen Krankenrücktransport in eine Klinik in Deutschland braucht, muss wissen, dass dies generell nicht über die Kasse abgedeckt ist – unabhängig vom Urlaubsland. Wer keinen Auslandskrankenschutz abgeschlossen hat, muss auch hier die Kosten selbst tragen.

In Deutschland muss sich nach einem Skiunfall auf der Piste übrigens niemand Sorgen über die Kosten machen. Die Hubschraubereinsätze werden von den zuständigen Rettungsleitstellen disponiert, die über die Notwendigkeit des Einsatzes entscheiden.