Händler erneuern ihr Angebot zur Opel-Rettung

Angesichts des aktuell festgestellten zusätzlichen Finanzbedarfs von 300 Mio. Euro erneuert der europäische Verband der rund 4.000 Händler „Euroda“ sein Angebot einer Händlerbeteiligung an einer zukünftigen Opel- und Vauxhall-Gesellschaft.

„Wir stehen als mittelständische Unternehmer bereit, unseren Beitrag zur Rettung von Opel zu leisten. Darum appellieren wir noch einmal an die Bundesregierung, unser Angebot über 500 Millionen Euro ernst zu nehmen. Es ist eine historische Chance für die Automobilindustrie, dass Händler und Hersteller gemeinsam in unternehmerischer Verantwortung die Zukunft von Opel gestalten“, so Jaap Timmer, Präsident von Euroda.

Auf ihrer Frühjahrskonferenz in Wien hatten die Händler am 15. Mai 2009 ihrem Verband das Mandat erteilt, der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und General Motors ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Das Konzept sieht vor, dass Verbandsmitglieder aus 25 europäischen Staaten über einen Zeitraum von drei Jahren einen Betrag von 150 Euro pro verkauftem Fahrzeug in einen Beteiligungsfonds für ein neues Opel-/Vauxhall-Unternehmen einzahlen. Der Verband geht davon aus, dass sich die Investition auf bis zu 500 Millionen Euro belaufen wird.

Schreibe einen Kommentar