Audi A7 Sportback 55 TFSI e quattro

10.9.2019. Audi verfolgt konsequent seine Elektrifizierungsstrategie und bietet sein großes viertüriges Coupé nun auch als leistungsstarken und effizienten PHEV an. Ein intelligentes Antriebsmanagement mit vorausschauender Betriebsstrategie ermöglicht hohe elektrische Reichweite, niedrigen Verbrauch und dynamische Fahrleistungen. All das vereint der neue Audi A7 Sportback 55 TFSI e quattro mit einer Systemleistung von 270 kW (367 PS) (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km*: 2,1 – 1,9; Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km*: 18,1 – 17,5; CO2-Emissionen kombiniert in g/km*: 48 – 44). Die umfangreiche Serienausstattung mit S line Exterieur-Paket und Sportfahrwerk rundet den sportlichen Auftritt ab.

* Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz sowie von der gewählten Ausstattung

Der Antriebsstrang des neuen Plug-in-Hybriden Audi A7 Sportback 55 TFSI e quattro besteht aus einem Turbo-aufgeladenen 2-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit 185 kW (252 PS) Leistung und 370 Nm Drehmoment sowie einem Elektromotor (Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100km*: 2,1 – 1,9; Stromverbrauch kombiniert in kWh/100km*: 18,1 – 17,5; CO2-Emissionen kombiniert in g/km*: 48 – 44). Die permanenterregte Synchronmaschine (PSM) hat 105 kW Peak-Leistung und 350 Nm Peak-Drehmoment. Sie ist zusammen mit der Trennkupplung in die Siebengang S tronic integriert, die das Antriebsmoment auf einen quattro ultra-Triebstrang weiterleitet.

Die Systemleistung beträgt insgesamt 270 kW (367 PS), das maximale Gesamtdrehmoment von 500 Nm liegt bereits bei 1.250 Umdrehungen an. Der A7 PHEV beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 5,7 Sekunden, seine Höchstgeschwindigkeit erreicht er bei 250 km/h. Da seine elektrische Reichweite im WLTP-Zyklus mehr als 40 Kilometer beträgt, kann das Plug-in-Hybrid-Modell in Deutschland als Dienstwagen von einem reduzierten Steuersatz profitieren. Im rein elektrischen Betrieb fährt der A7 Sportback bis zu 135 km/h schnell – so lassen sich auch Autobahn-Etappen problemlos emissionsfrei zurücklegen.

Die Lithium-Ionen-Batterie speichert bei einer Nennspannung von 381 Volt 14,1 kWh Energie unter dem Gepäckraumboden. Sie besteht aus 104 Pouch-Zellen. Ihr Kühlkreislauf ist zur optimalen Temperierung an den Kältemittelkreis der Klimaanlage und an den Niedertemperatur-Kühlkreislauf gekoppelt, in dem auch die E-Maschine und die Leistungselektronik integriert sind. Die Lithium-Ionen-Batterie ist so in das Fahrzeug-Heck unterhalb des Kofferraumbodens integriert, dass sich keine Stufe im Gepäckabteil ergibt. Dadurch beträgt der maximal nutzbare Stauraum mit umgeklappter Sitzbank 1.235 Liter.

Allradantrieb quattro auch im Plug-in-Hybrid

Ganz Audi-typisch kommt auch im A7 Sportback 55 TFSI e** der Allradantrieb quattro mit ultra-Technologie zum Einsatz. Bei Bedarf wird die Hinterachse reaktionsschnell und prädiktiv zugeschaltet. Die Rekuperation der elektrischen Energie erfolgt stets über die Vorderachse. Damit stehen das quattro-Allradkonzept wie auch das Gesamtkonzept des A7 PHEV für gleichermaßen hohe Performance und Effizienz. Mit dem viertürigen Gran Turismo hat Audi im direkten Wettbewerbsumfeld als einziger Premium-Hersteller einen Plug-in-Hybrid mit Allradantrieb im Angebot.

Leichte Handhabung mit drei Fahrmodi

Das Antriebskonzept des A7 Sportback 55 TFSI e quattro ist so ausgelegt, dass Kunden einen Großteil ihrer täglichen Strecken elektrisch zurücklegen können: Ob lokal emissionsfrei in der Stadt oder mit hoher Reichweite auf der Langstrecke. Die E-Maschine ermöglicht in Kombination mit dem Verbrennungsmotor ein sportlich-dynamisches Fahrerlebnis. Mit seinen drei verschiedenen Fahrmodi lässt sich der Plug-in-Hybrid im Alltag leicht handhaben.

Standardmäßig startet der A7 PHEV im EV-Modus. Das bedeutet: Das Auto wird ausschließlich elektrisch angetrieben, solange der Fahrer nicht einen variablen, spürbaren Druckpunkt im Fahrpedal überschreitet. Der EV-Modus ist die Grundeinstellung bei jedem Fahrzeugstart. Im zweiten Fahrmodus, dem Battery-Hold Modus, wird die Batteriekapazität durch das Antriebsmanagement auf dem aktuellen Stand gehalten, um beispielsweise später eine definierte Strecke rein elektrisch zurücklegen zu können.

Der Hybridmodus wird entweder automatisch mit der Zielführung in der Navigation oder manuell vom Fahrer mit der Betriebsartentaste aktiviert. In diesem Modus nutzt der A7 PHEV das Zusammenspiel aus E-Maschine und Verbrenner so, dass möglichst viele Fahretappen elektrisch zurückgelegt werden können und der Gesamtkraftstoffverbrauch bei Fahrtende möglichst gering ist. So kann beispielsweise in Städten und im Stop-and-Go-Verkehr überwiegend elektrisch gefahren werden. Je nach Situation wählt der Modus zwischen dem Freilauf mit ausgeschaltetem Motor und der Schubrekuperation. Mit dieser lassen sich bis zu 35 kW Leistung zurückgewinnen – dabei übernimmt die E-Maschine alle leichten Verzögerungen bis 0,1 g, also die Mehrheit der Bremsvorgänge im Fahralltag. Über die Bremsrekuperation werden maximal 80 kW elektrische Leistung generiert bei einer Verzögerung bis 0,2 g.

Prädiktive Betriebsstrategie und Prädiktiver Effizienzassistent

Für maximale Effizienz nutzt der A7 ein vorausschauendes Antriebsmanagement – die Prädiktive Betriebsstrategie. Sie bezieht auch Informationen des bereits in anderen Audi Mittel- und Oberklasse-Modellen eingesetzten Prädiktiven Effizienzassistenten in die Steuerung von E-Maschine, Lithium-Ionen-Batterie und Verbrennungsmotor ein.

Wenn die Routenführung der MMI Navigation aktiviert ist, steuert die Prädiktive Betriebsstrategie (PBS) den Antriebsstrang so, dass der letzte innerstädtische Streckenabschnitt möglichst rein elektrisch gefahren wird und der Audi A7 PHEV mit nahezu leerer Antriebsbatterie am Ziel ankommt. Nähert sich der A7 Sportback TFSI e einer Stadt, lädt das Antriebsmanagement die Batterie auf und ermöglicht dadurch ein elektrisches Fahren der letzten innerstädtischen Fahretappe. Der Fahrer kann so ab dem Ortseingang die komplette elektrische Energie für lokal emissionsfreies Fahren nutzen.

Die Steuerung des Antriebsmanagements basiert auf einer Vielzahl von Daten. Die PBS nutzt dabei zwei verschiedene Arten von Informationsdaten – Nahfeld- und Routeninformationen und erstellt damit eine Fein- und Grobplanung der Fahrroute. Die Grob-Planung umfasst hierbei die Online-Verkehrsinformationen, die Streckenlänge bis zum Ziel, das Streckenprofil der gewählten Route, die präzisen Umfeld-Informationen aus den Navigationsdaten wie Geschwindigkeitsbeschränkungen, Straßenarten, Steigungen und Gefälle sowie die aktuellen Daten der Fahrzeugsensoren. Die Grobplanung der Antriebssteuerung basiert also im Wesentlichen auf Routeninformationen entlang der Fahrstrecke, wie Verkehrsfluss, Topografie und Straßentyp. Die Feinplanung, mit der der A7 die Antriebssteuerung in einer aktuellen Fahrsituation managt, übernimmt der Prädiktive Effizienzassistent (PEA), der bereits von anderen Audi Mittel- und Oberklasse-Modellen bekannt ist.

Der prädiktive Effizienzassistent passt das Schubrekuperationsverhalten an die jeweilige Fahrsituation an. Dafür nutzt er die vorhersehbaren Streckendaten aus der Navigationsdatenbank und berücksichtigt den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug über das Kamera- und Radarsignal. Das System wählt je nach Situation vorausschauend zwischen dem Freilauf mit ausgeschaltetem Motor und der Schubrekuperation, also der Rückgewinnung von kinetischer Energie und Umwandlung in elektrische Energie. Wenn die adaptive cruise control (ACC) aktiviert ist, unterstützt PEA den Fahrer durch selbsttätiges Verzögern und Beschleunigen mit dem Ziel der Effizienz- und Komfortsteigerung.

Zudem unterstützen das aktive Fahrpedal mit einem haptischen Impuls und ein optisches Signal im Fahrerinformationsdisplay sowie im optionalen Head up Display für eine möglichst effiziente Fahrt. Das aktive Fahrpedal verfügt sowohl über einen haptischen Widerstands-punkt, der das Ende des rein elektrischen Fahrbereichs beim Beschleunigen signalisiert, als auch über ein haptisches Feedback, das dem Fahrer signalisiert, den Fuß vom Fahrpedal zu nehmen.

Komfortabel: Schnelles Laden in kurzer Zeit

Zur Serienausstattung des Audi A7 Sportback 55 TFSI e quattro** gehört das Ladesystem kompakt. Optional gibt es ein Mode 3 Kabel mit Typ 2 Stecker zur Verwendung an öffentlichen Ladesäulen. Es umfasst Kabel für Haushalts- und Industriesteckdosen sowie eine Bedieneinheit. Das System verfügt über eine LED-Statusanzeige sowie Sicherheitsfunktionen wie Temperatur- und Fehlerstromüberwachung. Auf Wunsch liefert Audi die Wandhalterung Clip, eine abschließbare Befestigung für das Ladesystem.

An einem dreiphasigen CEE-Industrieanschluss mit 400 Volt und 16 Ampere pro Phase dauert eine Vollladung nur rund zweieinhalb Stunden. Dabei lädt das Fahrzeug mit maximal 7,4 kW Leistung. Selbst an einer 230 Volt Haushaltssteckdose kann eine leere Batterie in rund 7 Stunden bequem über Nacht wieder vollgeladen werden. Auch unterwegs kann der Fahrer komfortabel Strom „nachtanken“. Ein Audi-eigener Ladedienst, der Audi e-tron Charging Service, gewährt Zugang zu mehr als 100.000 Ladepunkten in Europa. Eine Karte genügt, um das Laden zu starten – unabhängig vom Anbieter.

Den Ladezustand immer im Blick: die myAudi App

Mit der myAudi App kann der Kunde die Dienste aus dem Portfolio von Audi connect auf seinem Smartphone nutzen, was bei elektrifizierten Modellen besonders praktisch ist. So lassen sich mit der App der Batterie- und Reichweitenstatus abfragen, Ladevorgänge starten, Ladetimer programmieren sowie Einsicht in die Lade- und Verbrauchsstatistik nehmen. Außerdem zeigt der Routenplaner in der App wie auch die MMI Navigation im Auto die Ladestationen an.

Eine weitere Funktion der myAudi App ist die Vorklimatisierung vor der Abfahrt: Der Kompressor der Klimaanlage und der Zuheizer im Auto arbeiten elektrisch. Der Kunde kann exakt festlegen, wie der Innenraum beheizt oder gekühlt werden soll, während die Batterie geladen wird. Dasselbe gilt je nach Mehrausstattung für die Sitz- und Lenkradheizung, die Front-, Heckscheiben- und Spiegelheizung sowie für die Sitzkühlung.

Cleverer Wärmehaushalt

Die Klimaanlage arbeitet mit einer hocheffizienten Wärmepumpe zusammen, wodurch das Auto die Abwärme des elektrischen Antriebsstrangs sinnvoll nutzen kann. Das ist besonders ökonomisch und ermöglicht neben der schnellen Temperierung des Innenraums auch eine hohe elektrische Reichweite auch bei besonders niedrigen oder hohen Außentemperaturen.

Sportliche Optik und umfangreiche Ausstattung

Der Audi A7 Sportback 55 TFSI e** punktet im direkten Wettbewerbsumfeld nicht nur mit sportlichen Fahrleistungen, sondern auch mit einem entsprechend dynamischem Optikpaket und einer umfangreichen Serienausstattung. Das serienmäßige S line Exterieur-Paket in Kombination mit dem Optikpaket schwarz und der Privacy-Verglasung unterstreichen bereits im Stand den sportlichen Gesamteindruck des viertürigen Gran Turismo.

HD Matrix LED-Scheinwerfer, Sportsitze, Vierzonen-Klimaautomatik, Komfortschlüssel, Audi virtual cockpit, PHEV-spezifische Anzeigen, 19-Zoll-Räder im Vielspeichen-Design sowie rote Bremssättel vorne und hinten sind Standard.

Der Audi A7 Sportback 55 TFSI e quattro** ist zu einem Grundpreis von 77.850 Euro in Deutschland ab sofort bestellbar. Die Markteinführung beginnt im dritten Quartal 2019.

Verbrauchsangaben der genannten Modelle:

Audi A7 Sportback 55 TFSI e quattro: Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km*: 2,1 – 1,9; Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km*: 18,1 – 17,5; CO2-Emission kombiniert in g/km*: 48 – 44

Audi A7 Sportback 55 TFSI e quattro (Foto: AUDI AG)