Nach starker Leistung Platz zwei und drei für das Porsche GT Team in Shanghai

19.11.2018. Beide Porsche 911 RSR des Porsche GT Teams fuhren beim fünften Lauf der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC in Shanghai aufs Treppchen.

Rennen

Starke Regenfälle sorgten für ein turbulentes Rennen und verursachten mehrfach Safety-Car-Phasen, Rennunterbrechungen und viele Positionswechsel auf der Strecke. Nach sechs Stunden und einer starken Teamleistung überquerte der Porsche 911 RSR mit Startnummer 91 auf Platz zwei die Ziellinie. Das Cockpit des Sportwagens teilten sich der Österreicher Richard Lietz und Gianmaria Bruni aus Italien. Das Schwesterauto mit der Nummer 92 und den beiden Piloten Kévin Estre aus Frankreich und dem Dänen Michael Christensen wurde in China Dritter. Insgesamt elf Fahrzeuge von sechs Herstellern kämpften auf dem 5,451 Kilometer langen Shanghai International Circuit in der Klasse GTE-Pro um den Sieg. Durch den Erfolg baut Porsche die Führung in der Hersteller- und Fahrerwertung weiter aus.

Auch in der Klasse GTE-Am hatte Porsche Grund zum Feiern. Die drei Porsche 911 RSR der Kundenteams Dempsey Proton Racing und Project 1 fuhren auf die Plätze eins bis drei. Auf der obersten Stufe des reinen Porsche-Podiums standen Porsche Young Professional Matt Campbell (AUS), Christian Ried (Schöneburg) und Porsche-Junior Julien Andlauer (F), die sich im Cockpit des 911ers mit der Startnummer 77 abwechselten.

Starkregen forderte von den Piloten höchste Konzentration

In beiden Kategorien kam es zu einem Herzschlagfinale. Erneuter Starkregen und die einsetzende Dunkelheit forderten von den Piloten höchste Konzentration. Lietz im Porsche 911 RSR mit der Nummer 91 kämpfte sich in den finalen 40 Minuten von Platz vier auf zwei vor. Sein Markenkollege Christensen im 911er mit der Startnummer 92 überholte in der letzten Runde einen Konkurrenten und sicherte sich so Platz drei.

In der Klasse GTE-Am war es Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister aus Langenfeld vom Porsche Kundenteam Project 1, der sich in der vorletzten Runden noch am zweiten Porsche 911 RSR von Dempsey Proton Racing vorbeischob und als Zweiter das Rennen beendete. Mit Bergmeister fuhren Patrick Lindsey (USA) und Egidio Perfetti (N) im Wagen mit der Nummer 56. Auf Platz drei schaffte es die Nummer 88 von Dempsey Proton Racing mit den Fahrern Khaled Al Qubaisi (UAE), Riccardo Pera (I) sowie Porsche Young Professional Matteo Cairoli (I). Das Fahrertrio von Gulf Racing, Michael Wainwright (GB), Ben Barker (GB) sowie Porsche-Junior Thomas Preining (A), landeten an neunter Stelle.

Der sechste Lauf der FIA Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC findet am 15. März 2019 in Sebring (USA) statt.