Prof. Dr. Martin Winterkorn erhält ESADE Award

23.5.2014. Die Alumnivereinigung der spanischen Wirtschaftshochschule ESADE hat Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft, den diesjährigen ESADE-Award verliehen.

Die Auszeichnung wurde vom spanischen Bundesminister für Industrie, Energie und Tourismus, José Manuel Soria, am Donnerstagabend in Barcelona überreicht.

Mit der Auszeichnung würdigt ESADE Alumni die „innovationsgetriebene Ausrichtung und starke weltweite Aufstellung des Volkswagen Konzerns“ unter Winterkorn. Der Präsident der ESADE Alumni, Miguel Trías, betonte: „Martin Winterkorn führt Volkswagen als Unternehmen mit globaler Perspektive. Insbesondere in dieser Hinsicht hat er als Vorstandsvorsitzender außergewöhnliche Leistungen erbracht.“

Winterkorn erklärte: „Der ESADE-Award ist für mich persönlich und für alle Beschäftigten des Volkswagen Konzerns in Spanien eine große Ehre. Volkswagen ist und bleibt ein starker Motor für die spanische Industrie. Unsere spanischen Standorte stehen für das, was den Industriestandort Europa insgesamt so stark macht: hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, volle Konzentration auf Forschung und Entwicklung, und höchste Flexibilität in der Fertigung.“

Der Volkswagen Konzern verfügt mit den Fahrzeugwerken in Martorell und Pamplona sowie den Komponentenwerken El Prat und Barcelona über vier Standorte in Spanien. Mit rund 22.000 Beschäftigten zählt Volkswagen zu den größten industriellen Arbeitgebern des Landes.

Winterkorn unterstrich die Bedeutung der Industrieproduktion für den Wirtschaftsstandort Europa: „Von einer starken Industrie profitiert nicht nur Spanien, sondern ganz Europa. Sie stellt 80 Prozent der EU-Exporte und gibt mehr als 32 Millionen Menschen gute Arbeit. Ich bin deshalb überzeugt: Europa braucht noch mehr Industrie, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Er rief die Europäer zu noch mehr Zusammenarbeit auf: „Wenn wir in den zentralen Fragen an einem Strang ziehen, dann wird Europa auch in Zukunft ein wirtschaftliches Kraftzentrum bleiben.“